Standpunkt zum Pumpspeicherkraftwerk eskaliert

CDU, FDP und SPD stimmen ohne Kenntnis der Unterlagen dagegen

Dem nachfolgenden Bericht ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Im Rahmen des momentan laufenden Prüfverfahren zur Regionalplanänderung gibt es am 11.12.2012 einen Termin zur mündlichen Erörterung der vorher eingereichten Bedenken, Anregungen etc., zu dem alle Beteiligten eingeladen sind. Nun wollten die drei „schlauen“ Parteien gerne, dass die Bezirksregierung doch auch Kenntnis über die gewechselte Meinung der Stadt Nideggen erhält. Aber wie, ist doch die nächste Stadtratssitzung erst an eben diesem 11. Dezember.

Nicht neu für Nideggen wurde einmal wieder eine Ratssondersitzung beantragt.

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Für und Wider zum Pumpspeicherkraftwerk

Endgültige Bewertung zurzeit nicht möglich

Hoch schlagen zum Teil die Emotionen bei den Fragen um das geplante Pumpspeicherkraftwerk am Rursee. De facto befinden wir uns zum jetzigen Zeitpunkt allerdings erst in verschiedenen Planungsverfahren, will heißen, dass diverse Fragen noch gar nicht annähernd abschließend beantwortet werden können.

Bisher wurde den Schritten zur Machbarkeitsprüfung und den damit zusammenhängenden Konditionen (z.B. Änderung Regionalplanung) mit breiter Mehrheit zugestimmt. Viele Antworten werden erst die aus diesen Beschlüssen resultierenden Berichte und Gutachten bringen. Und damit wird die Grundlage für eine Entscheidung auch erst so valide, dass man Für und Wider besser gegeneinander aufwiegen kann. Der Heimbacher Stadtrat mit seinem übereilten Votum gegen das Pumpspeicherkraftwerk macht es sich vielleicht etwas zu einfach. Denn wir sind nicht grundsätzlich gegen das Pumpspeicherkraftwerk, wir halten es da mehr mit konstruktiver Auseinandersetzung wie zuletzt die Gemeinschaft der Sportvereine Rursee, der immerhin ca. 4.000 Nutzer des Rursees vertritt (Download hier), wenn wir auch darüber hinaus gehende Aspekte ebenfalls in den Blick nehmen müssen.

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