Marco Schmunkamp wird Bürgermeister!

Marco Schmunkamp, neuer Bürgermeister in Nideggen

Marco Schmunkamp, neuer Bürgermeister in Nideggen

Stichwahl (27.09.2015; 19:15 Uhr):
Marco Schmunkamp wird Bürgermeister in Nideggen!

Eindeutiges Votum der Bürger auch bei der Stichwahl!
– Mit fast 76 Prozent klarer Sieger

Trotz zu erwartender geringer Wahlbeteiligung mit 48,64% ist es Marco Schmunkamp auch an diesem Sonntag wieder gelungen, erheblich mehr Bürger für sich alleine zu begeistern (75,94%) als es Peter Hüvelmann (24,06%) mit der massiven, aber nicht unbedingt fairen Unterstützung durch CDU und MfN konnte. Berücksichtigt man die Briefwahlergebnisse einmal nicht wahlbezirksscharf (was bei Ratswahlen Vorgabe ist), konnte Marco Schmunkamp in Schmidt in allen Wahlbezirken mehr als 90% der Wählerinnen und Wähler auf sich vereinen.
Selbst in der „CDU-/MfN-Hochburg“ Embken-Muldenau gelang es Peter Hüvelmann nicht, wenigstens einen Wahlbezirk für sich zu gewinnen. Dort schnitt er mit 40,79% immerhin am besten gegen Schmunkamp (59,21%) ab.

Die genaue Verteilung sehen Sie hier: Übersicht Wahlergebnisse

Wir wünschen Herrn Schmunkamp eine immer glückliche und geschickte Hand bei seiner zukünftigen neuen Aufgabe in der Verwaltung und in der Zusammenarbeit mit dem Stadtrat, selbstverständlich auch in all seinen Gesprächen und Verhandlungen mit den Bürgern sowie den diversen Institutionen und Interessenten auf den verschiedenen Ebenen!

Braucht Nideggen einen neuen Bürgermeister?

Die Bürgermeisterfrage stand für uns eigentlich nicht auf der Agenda. Ausnahme war und bleibt eine Situation, nicht ausschließen zu können, dass die Stadt Nideggen Schaden nehmen könnte. Hier haben wir uns in der Vergangenheit zweimal “eingemischt“, einmal durch ein deutliches Protestzeichen und einmal über die konstruktive Suche nach einer/einem geeigneten Kandidat/in.

So soll es eigentlich auch bleiben, sind die Leitung der Verwaltung und das politische Lenken der Stadt doch deutlich zu unterscheiden. Die unschöne Entwicklung im Moment zwingt uns allerdings dazu, wenigstens nachzufragen und ein Statement abzudrucken, denn Respekt gegenüber anders denkenden Menschen und Ehrlichkeit scheinen im politischen Umfeld nicht mehr gefragt zu sein.

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Respekt und Ehrlichkeit werden durch politische Parteien und Wählergruppen ignoriert

Ist es richtig, wenn die SPD in ihrem Flugblatt schreibt, “nach jahrelangem Nichtstun seitens des Rathauses“ beim Gewerbegebiet Gut Kirschbaum sei erst durch ihren Antrag in ein von der Bürgermeisterin ungeliebtes Thema wieder Bewegung gekommen? – Fakt ist, dass der Bauausschuss 2013 bei einer Gegenstimme (von uns) eine Weiterverfolgung ad Acta gelegt hatte, die Verwaltung das Thema auf Grund der Initiative einiger Politiker und aus eigenem Antrieb wieder aufgenommen hat.

Die ungehobelten, oft böse unterstellenden Aussagen von Herrn Fritsch sind wir über die Jahre gewohnt und halbwegs intelligente Menschen belächeln den Schreiberling nur noch, fragen sich, was diese Art der Kommunikation mit dem Wohl für Nideggen zu tun haben soll. Dass Heinz Esser aus Embken als Vorsitzender der Wählergemeinschaft dafür blind die Verantwortung übernimmt, verwundert dagegen schon sehr. Bemerkungen wie “Vasall“ und “überwachen“ gegenüber Mandatsträgern oder Vergleiche mit Fernsehsendungen wie das Dschungelcamp in Bezug auf eine zweite Amtsperiode der Bürgermeisterin erreichen allerdings noch einmal eine besondere Güte, zeigen, welcher Geist dahinter steckt.

Neuer Bürgermeister oder neuer Stadtrat?

Die Schilderungen links sind nur Beispiele für das politische Agieren in Nideggen. Weder Ehrlichkeit noch ein gewisses Mindestmaß an Respekt werden von vielen Politikern gefragt. Und so läuft auch die Arbeit im Stadtrat und seinen Ausschüssen. Entscheidungen werden oft schneller umgeschmissen, als eine fundierte Vorbereitung oder aber die Geschäftsordnung es eigentlich erfordern.

Wir bleiben dabei:

Nideggen braucht keinen neuen Bürgermeister, Nideggen braucht einen neuen Stadtrat, besetzt mit Menschen, die sich wirklich für das Wohl der Stadt und ihrer Bürger einsetzen!

Schade, diese Wahl steht erst in fünf Jahren an. 🙂