Sep. bis Dez. 2000

 

Dienstag, 5. Dezember 2000

Neues Logo für den Südkreis Düren
– „Rurtal-Kooperation“ der vier Städte und Gemeinden
„Rureifel – Natur erleben“ – Mit diesem Slogan verfolgen die vier Städte und Gemeinden im Südkreis eine gemeinsame Strategie zur Steigerung der Attraktivität des Tourismus und bildeten eine Arbeitsgemeinschaft auf Basis einer Kooperationsvereinbarung.
Unter fachlicher Begleitung der WEGE (Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft im Kreis Düren mbH) und mit hoher finanzieller Unterstützung durch EU-Mittel entwickeln Hürtgenwald, Heimbach, Kreuzau und Nideggen ein gemeinsames Konzept zur Vermarktung unseres Lebensraums. Die Marketingarbeit bleibt hierbei weiterhin Arbeitsbereich der Eifel-Touristik-Agentur, in der ohnehin schon alle Kommunen Mitglied sind. Später sind über den Kreis Düren hinausgehende Kooperationen mit Euskirchen und Aachen nicht auszuschließen.Touristische Trends sowie die Anforderungen an die Kommunen und Anbieter und die ersten Arbeitsschritte sind schon definiert worden.Hierzu zählen insbesondere

  • Bestandsaufnahme (Bettenzahl, Übernachtungen, Betriebsstrukturen, Infrastruktur, Angebote,, Organisation, Konkurrenzsituationetc.)
  • Logoentwicklung
  • Touristische Beschilderung
  • Zielfindungsprozess in den Kommunen
  • Konzeption von gemeinsamen Werbematerialien und Veranstaltungskalender
  • Neuordnung der Organisation im Zusammenhang mit dem Kommunikationskonzept NRW

Neben dem oben abgebildeten Logo werden in Workshops Leitbild, konkrete Strategien für die Umsetzung und vieles mehr entwickelt, um eine hohe Akzeptanz bei allen Betroffenen zu erzielen. Zur Zeit finden viele Abstimmungsgespräche mit den Betreibern von Hotels, Gaststätten und Campingplätzen statt.

Ein erster Statusbericht ist zwischenzeitlich durch die WEGE erstellt worden. Neben vielen anderen Bereichen macht er Angaben zu Umsatzvolumina, Übernachtungsart und -umfang, touristischem Potential und gibt kurz und präzise eine Stärken-Schwächen-Analyse wieder. Er bildet die Grundlage für die nächsten konkret anzugehenden Aufgaben.

Gespannt sind wir auf die Internetpräsentation„www.rureifel.de“ ist jedenfalls schon reserviert.


Dienstag, 28. November 2000

Wochenmarkt kommt ab 20.April 2001
– Entscheidungen anders als
Befragungsergebnisse
Nideggen kann sich freuen. Am 20. April 2001 startet endlich der lang ersehnte Wochenmarkt. Diese Information erhielten wir am letzten Mittwoch von dem zukünftigen Veranstalter.

Als organisatorisch verantwortlichen Veranstalter konnte die Stadt die Deutsche Marktgilde (DMG Marktgilde e.G.) gewinnen, ein Unternehmen, dass schon ca. 70 Märkte im Bundesgebiet betreibt. Damit sollte genügend Erfahrung für eine erfolgreiche Durchführung auch in Nideggen vorhanden sein.


Bald auch ein gewohntes Bild in Nideggen – Wochenmarkt an jedem Freitag.
(Markt in Wolfhagen, Bild DMG e.G., H. Ciliox)
In Absprache mit der Stadt Nideggen entschied sich die DMG für die Durchführung mit Start im Frühjahr 2001 und den Freitagnachmittag in der Zeit von 14:00 bis 18:00 Uhr als Wochentag.Damit werden die Wünsche unserer Befragung nicht ganz erfüllt, wobei das lange Warten bis April am meisten schmerzt. Für den Standort vor dem Zülpicher Tor gibt es nachvollziehbare Gründe. Als Hauptargumente werden die vorhandene Stromversorgung, die Nähe zu öffentlichen Toiletten und die Größe des Platzes angeführt, die Nähe zu den Parkplätzen spielte eine untergeordnete Rolle. Bei einer Durchführung auf dem Marktplatz im Zentrum der Stadt hätte zumindest eine Straßenseite gesperrt werden müssen.
Mit dem Freitagnachmittag geht man der großen Konkurrenz in Düren aus dem Weg, bietet andererseits aber auch noch vielen Berufstätigen die Möglichkeit, frische Waren für das Wochenende einzukaufen.


Sonntag, 15. Oktober 2000

Gewinner gezogen
– Bücher verlost
Unter den freundlichen, aber auch die Ziehung beaufsichtigenden, Augen von Rechtsanwalt Helmut Ramm wurden die Gewinner der Postkartenaktion zum Wochenmarkt von Nicola und Sabrina Klöcker gezogen.

Herzlich gratulieren wir auch von hier aus den Gewinnerinnen.


Samstag, 14. Oktober 2000

Wann kommt die Skaterbahn?
– Aktion vom 7. bis 9. Oktober

Wieder ein toller Erfolg und der Beweis,  dass Nideggen unbedingt eine Skaterbahn braucht.

Samstag und Montag konnten bei gutem Wetter bis zu 50 Kinder und Jugendliche gleichzeitig gezählt werden. Selbst am verregneten Sonntag waren bis zu 30 Skater aktiv.

Mittlerweile wird auch bei uns viel über Prävention geredet – warum wird über den Bau einer Skaterbahn nicht gehandelt? Die Rücksichtnahme der Kids untereinander war bewundernswert, hier insbesondere die der 16 bis 18-jährigen auf die kleinen. Kinder und Jugendliche, die skatern, kommen nicht auf „krumme“ Gedanken.

Schaffen wir endlich mit der Skaterbahn eine weitere Möglichkeiten der Freizeitgestaltung! Die Bilder sprechen für sich!


Freitag, 6. Oktober 2000

Der Wochenmarkt muss kommen!
Über 200 Einsendungen fordern den Markt
– Start im Frühjahr 2001

Die Nideggener Bürger möchten endlich auf dem Wochenmarkt einkaufen können. Dies bestätigt die aktuelle Befragung, die wir im September durchführten. Die Resonanz der Bevölkerung war enorm. Mehr als 200 Nideggener (und damit über 11% der befragten) Haushalte teilten uns ihre Wünsche mit.

Die Umfrage belegt die eindeutige Meinung der Nideggener Bevölkerung: „Kein weiteres Warten mehr. Der Markt muss her!“.
Fast 95% befürworten die Einführung des Wochenmarktes sofort, spätestens aber noch in diesem Jahr. Dabei votierten jeweils 55% für den Freitag als Tag des Wochenmarktes für Frischgemüse, Obst und Fisch und für die Durchführung auf dem Nideggener Marktplatz direkt im Zentrum der historischen Altstadt.

Während der Postkartenaktion erfuhren wir aus gut unterrichteter Quelle überraschend, dass die Einführung des Marktes nun für das kommende Frühjahr 2001 anstehe. Für uns steht fest: Dies ist ein wichtiger Erfolg unserer engagierten Bürgerarbeit. Ohne die eindeutigen Ergebnisse dieser spontanen Postkartenaktion hätte man vielleicht noch lange warten müssen.

Die kompletten Ergebnisse lesen Sie hier


Samstag, 16. September 2000

Nideggen braucht einen Wochenmarkt
Schöner einkaufen – wann ist es endlich soweit?
– DIE UNABHÄNGIGEN starten Umfrage

Galt das Marktrecht im Mittelalter noch als besonderes Privileg des Fürsten für sein Volk, scheint der Herrscher Nideggens, Bürgermeister Hönscheid, seinen Bürger diesen Genuss vorenthalten zu wollen:

Seit dem Beschluss des Stadtrates im Herbst 1997, einen regelmäßigen Wochenmarkt im Ortsmittelpunkt einzuführen, tut sich nichts mehr.
Keine Händler, keine Marktstände, kein buntes Treiben in der Stadt. Wer sich auf Pflanzen, Fisch, Obst oder gar auf frisches Gemüse aus der Umgebung am Freitag gefreut hatte, wartet seitdem vergebens.

DIE UNABHÄNGIGEN fragen nun:

Warum?

  • Hält der Bürgermeister sein Wort nicht?
  • Gilt der Stadtratsbeschluss nicht mehr?
  • Sind zwei Jahre Bearbeitung nicht endlich genug?
  • Sagen wir nicht endlich unsere Meinung?

Über ein Flugblatt mit Antwortkarte sind alle Bürger aus den Ortsteilen Abenden, Berg, Nideggen und Rath aufgefordert, ihre Wünsche zu äußern.

Unter den Einsendern verlosen wir je einen Band

„Märkte der Welt“
– ein Fest für die Sinne

„Rezepte frisch vom Markt“
– Marktleute verraten ihre Lieblingsrezepte


Dienstag, 5. September 2000

Rechnungsprüfungsausschuss zum zweiten Mal geplatzt!
– Was weiß die SPD und will es keinem sagen?
– Will die SPD ihr nicht mehr vorhandenes Profil so wieder gewinnen?

Schon komisch:
Zwei angesetzte Termine zur Rechnungsprüfung in Nideggen – und keiner findet wirklich statt!

Die Geschichte:
Der Ausschussvorsitzende Keß nutzte seine Möglichkeiten im Rahmen der Zuständigkeitsordnung und nahm Einsicht in die Akten über zwei Vorgänge bei der Verwaltung. Anscheinend meint er, an den Vorgängen sei etwas zu beanstanden. Also gibt es eine Einladung für den Rechnungsprüfungsausschuss. Leider ohne auch nur eine einzige Unterlage oder Äußerung über Auffälligkeiten oder abzuarbeitende Vorgänge.

Die erste Sitzung:
Die CDU-Vertreter nehmen ausnahmslos nicht an der Sitzung teil. Damit fehlen mehr als 50% der Mitglieder des Ausschusses. Uns bleibt, nach der Beschlussfähigkeit des Ausschusses zu fragen und die fehlenden Unterlagen zu reklamieren. Beschlussfähigkeit natürlich nicht – so die klare Antwort. Unterlagen gibt es aber auch keine. Dazu ist der Vorsitzende anscheinend nicht bereit. Also packen alle ihren Koffer und verlassen nach drei Minuten den Sitzungssaal.

Die Zwischenzeit:
Fragen kommen auf. Versucht die SPD, sich über die Rechnungsprüfung ihr verlorengegangenes Profil wieder zu schärfen? Ist das der richtige Ort? Will sie das über Geheimnistuerei erreichen? Hat der Ausschuss unterjährig überhaupt eine Zuständigkeit zum Prüfen? Warum informiert die SPD die anderen Mitglieder nicht über die angeblichen Auffälligkeiten? Sonst wirft sie der Verwaltung oft genug mangelnde Information der Ratsmitglieder vor! Wie wird sie den Frust abbauen? Mit einer neuen Einladung?
Es folgt die neue Einladung mit gleichem Text. Nur der Hinweis, dass Beschlussfähigkeit auf jeden Fall besteht, da zum gleichen Thema eingeladen wird.

Die zweite Sitzung heute:
Es kommt, was kommen musste – direkt nach Eröffnung stellt die CDU einen Antrag zur Geschäftsordnung und lässt die „Nichtzuständigkeit“ des Ausschusses mit ihrer Stimmenmehrheit feststellen. Unsere Frage, warum dann überhaupt eingeladen worden ist, beantwortet Bürgermeister Hönscheid mit der Feststellung, dass er trotz entsprechender Information an den Vorsitzenden diesem nicht verbieten könne, einzuladen.
Nicht auf der Höhe des Geschehens verpasst die SPD auch noch, die ihr nach dem CDU-Antrag zustehende Redezeit für eine Argumentation für die Durchführung der Sitzung damit zu nutzen, alle Vermutungen zu den beiden geprüften Vorgängen zu nennen. Keiner hätte das verhindern können!
Diesmal ca. fünf Minuten – und die Sitzung ist vorbei!
Was noch kommt, ist die Wiederholung der Vorwürfe auf Versteckspiel wegen der fehlenden Unterlagen zur Vorbereitung, diesmal von anderer Seite vorgetragen.

Das Fazit:

  • Bisher haben wir in Nideggen trotz unterschiedlicher Meinungen immer konstruktiv zusammengearbeitet. Hier klinkt sich die SPD nun aus.
  • Der von der SPD eingeschlagene Weg, andere einfach nur vorführen zu wollen, ist absolut unfair! Profil gewinnt man durch Größe und nicht über Geheimnistuerei!
  • Der Rechnungsprüfungsausschuss ist kein Feld für politische Aktivitäten! Wenn Vorgänge auffällig sind, gilt es, diese zu prüfen! Das wollen aber alle! Zur Vorbereitung müssen aber auch alle Informationen erhalten!

Vor diesem Hintergrund ist die straffe Haltung der CDU auch absolut verständlich. Sollte diese Arbeitsweise Schule machen, treffen wir uns demnächst alle 14 Tage und lauschen den Ausführungen des Ausschussvorsitzenden. Dann ist es aber auch wie im Märchen – man kann es glauben oder auch nicht. Denn komplexe Vorgänge lassen sich ohne Vorbereitung nicht prüfen. Und wie sollen 14 Ausschussmitglieder dann in einen Aktenordner sehen?

Bleibt zu befürchten, dass die SPD im Rahmen der Jahresrechnungsprüfung das Spiel wiederholt. Der Ausschuss kann sich direkt auf mehrere Termine einstellen.
Wir wollen dann auch in der Sitzung erst alle Unterlagen lesen. An Märchen glauben wir schon lange nicht mehr! Weder an Parteien- noch an Verwaltungsmärchen!


Donnerstag, 24. August 2000

DIE UNABHÄNGIGEN als Verein
– Eintrag ins Vereinsregister rechtlich notwendig

Einmal mehr sieht man, dass die etablierten Parteien als „Gesetzgeber“ alles daran setzen, es unabhängigen Wählervereinigungen schwer zu machen.

Anders als Parteien wie CDU, SPD oder Bündnis 90 / Die Grünen haftete bei uns der Vorstand persönlich mit seinem Privatvermögen. Damit nicht genug,wir galten immer noch nicht als „rechtsfähig“ und konnten weder Versicherungen noch andere Verträge abschließen.

Für unsere Aktionen wie die Skaterbahn oder andere ist eine Haftpflichtversicherung aber unbedingt notwendig. Stellen Sie sich vor, ein Kind verunglückt und die Schuldfrage ist ungeklärt – dann erwarten Sie zurecht eine entsprechende Absicherung von uns. Aber Sie wollen bestimmt wohl auch nicht, dass unsere Vorstandsmitglieder Ihnen im schlimmsten Fall den Schaden persönlich begleichen, dafür aber privat vor dem Ruin stehen.

Deshalb mussten wir klare Verhältnisse schaffen. Wir haben die Wählervereinigung als Verein eintragen lassen.
Für Sie und uns ändert sich dadurch nichts.

  • DIE UNABHÄNGIGEN bleiben so, wie sie waren – bürgernah, sachorientiert, aktuell und eben unabhängig.

  • Wir müssen noch nicht einmal das „e.V.“ im Namen tragen.

  • Auf Schreiben der Wählervereinigung reicht der einfache Hinweis auf den Vereinsregistereintrag.

  • Die Arbeit der Fraktion geht ohnehin ohne Änderungen weiter.

Bleibt nur die Frage, warum unsere Parteien in Nideggen dies nicht müssen. Ganz einfach: Wir haben nach wie vor keine Bürgergesetzgebung, sondern eine Parteiengesetzgebung.
Wir haben die Arbeit und die Kosten nicht gescheut! Dafür sind wir und damit auch Sie jetzt aber auf der sicheren Seite!
Und noch eins: Wir bleiben auch hier unabhängig und sind auf keine Bundes-, Landes- oder Kreisverbände angewiesen!


Donnerstag, 24. August 2000

Bürgermeister sind meist E-Mail-Muffel
– Testergebnisse
– und in Nideggen?

Nur die Hälfte der deutschen Großstadt-Bürgermeister beantwortet Bürgeranfragen per E-Mail innerhalb einer Woche. 17 Prozent antworten überhaupt nicht. Bei jedem zehnten Stadtoberhaupt kommt die E-Mail mit einer Fehlermeldung zurück.
Das ist das Ergebnis einer E-Mail-Umfrage der Mummert + Partner Unternehmensberatung bei den Bürgermeistern der 54 größten deutschen Städte.

Besonders stiefmütterlich gehen der Umfrage zufolge die Bürgermeister der Metropolen München,Hamburg und Köln mit konkreten E-Mail-Anfragen zum kommunalen Service im Netz um. Sie antworteten Rat suchenden Bürgern erst im zweiten Anlauf und – wie auch Berlin und Frankfurt – lediglich mit einem knappen Verweis auf die Homepage der Stadt.

Ganz anders das Bild bei kleineren Städten wie Hagen, Braunschweig oder Neuss. Hier überzeugten die Bürgermeister mit einer hohen Service-Orientierung.

Und in Nideggen?  –   Testen Sie unseren Bürgermeister über die e-mail-Adresse des Rathauses stadtverwaltung@nideggen.de und beurteilen Sie selbst. Gerne dürfen Sie uns Ihre Erfahrungen mitteilen.


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