Fraktionsbildung auch formal erledigt

Peter Falter, Norbert Klöcker und Lothar Pörtner haben formal die Fraktion DIE UNABHÄNGIGEN gebildet und dies der Verwaltung angezeigt. Zum Fraktionsvorsitzenden ist Norbert Klöcker erneut gewählt worden. Einen Wechsel gibt es bei der Stellvertretung. Hier nimmt zukünftig Peter Falter diese Aufgabe wahr. Dies hat zwei Vorteile. Erstens sind die Bürger aus Schmidt über Peter Falter nun so noch näher am Stadtrat, zweitens kann sich Lothar Pörtner etwas mehr um seine zusätzliche Aufgabe im Kreistag kümmern. Denn Nideggen ist erstmals wirklich unabhängig im Kreis vertreten – kein Fraktionszwang, kein doppelzüngiges Reden im Stadtrat gegenüber dem dann tatsächlichen Abstimmen im Kreistag, wie es bisher gängige Praxis bei CDU und FDP war.

Großen Wert legt die Fraktion auf die zusätzliche Unterstützung durch die so genannten „Sachkundigen Bürger“. Mit Gabriel Schöller, der auch das beste Wahlergebnis eingefahren hat, sehen sich neue Gesichter genauso den Bürgern in Nideggen verpflichtet wie die mittlerweile schon „alte Hasen“ Dirk Hurtz, Sibylle Kops und Hans Meyer.

Stadtrat und Landrat stehen zu den Eltern

Nur MfN kann sich nicht zu einer Unterstützung durchringen

Bestätigt wurde die Dringlichkeitsentscheidung, die Verwaltung mit der Einleitung aller rechtlichen Schritte zu beauftragen, die eine Beschulung aller ortsansässigen angemeldeten Nideggener und Heimbacher Schüler wohnortnah an der Sekundarschule Nideggen ermöglicht. Nur die Menschen für Nideggen (MfN) konnten sich wieder einmal nicht zu einer Unterstützung durchringen.

Zumindest aus unserer Sicht bestehen verschiedene rechtliche Ansatzpunkte, den Eltern zu helfen. Da sind zum einen die ausgesprochene Genehmigung der Siebenzügigkeit mit verklausulierten Einschränkungen und zum anderen die Sekundarschule als zukünftig weiterführende Regelschule, da die Haupt- und Realschule auslaufen. Aber auch die Zumutbarkeit, ein Kind aus Schmidt oder Hasenfeld z.B. nach Düren bis zur Realschule Wernerstraße schicken zu müssen, will man keine Hauptschule als Alternative nutzen. Aber auch eine Anfahrt von Schmidt oder Hasenfeld nach Vettweiß zur Hauptschule dürfte keine wirklich bessere Alternative darstellen.

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