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Bürgermeister Hönscheid
2009 wieder CDU-Kandidat?
Die Posse
um die Bürgermeisterabwahl und deren Folgen wird immer grotesker. Nach dem
Scheitern des CDU-Antrags (zur Erinnerung: wegen unüberwindbarer Differenzen
und Vertrauensverlust) kann sich der Geschäftsführer der CDU nun schon
wieder vorstellen, 2009 mit Hönscheid als Kandidatenempfehlung der CDU in
den Kommunalwahlkampf zu ziehen.
Für DIE UNABHÄNGIGEN sind diese Überlegungen eine Woche nach der gescheiterten Abwahl das eindeutige Zeichen dafür, wo die CDU steht: Vor einem Scherbenhaufen Ihrer Selbstherrlichkeit und Machtbegierden , in dem die Akteure krampfhaft versuchen, ihre letzten Möglichkeiten zusammenzukitten. Und Willi Hönscheid?
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SPD will nicht mit BM Hönscheid Anders als gedacht laufen die Konsequenzen verschiedener Ratsmitglieder und Parteien im Stadtrat. Hatten wir schon direkt nach der Wahl erklärt, man solle sich jetzt wieder auf den politischen Auftrag konzentrieren, erklärte der SPD-Fraktionsvorsitzender Wolf Dieter Keß, die SPD wolle "nicht mit diesem Bürgermeister zusammenarbeiten".
Andere
Konsequenzen zogen mittlerweile sechs CDU-Ratsmitglieder durch ihren
Austritt aus dem Stadtrat. Neben Werner Löhrer als Fraktionsvorsitzenden
legten Bernd Dahle, Manfred Dunkel, Udo Hensch, Oliver Kreischer und Günter
Wilden ihre Ratsmandate nieder. |
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Hönscheid bleibt im Amt
Nicht
geschafft haben es die Fraktionen, den Bürgern klar zu machen, dass sie mit
ihrer Wahl ausschließlich über die Zukunft des Bürgermeisters abzustimmen
haben.
Umfragen ergaben eindeutig, dass sich die Bürger mit ihrer Wahl klar gegen
die CDU-Initiative und nicht für den Bürgermeister ausgesprochen haben. Sie
sahen aber keine andere Möglichkeit, sind doch erst in drei Jahren die
nächsten Kommunalwahlen. Jetzt stellt sich die Frage nach der zukünftigen Arbeit des Rates der Stadt Nideggen. Willi Hönscheid und die Stadtratsmitglieder müssen sich wieder auf ihre Aufgabe besinnen: konstruktive Arbeit im Sinne der Bürger und der Stadt! Für die Fraktionen in der Opposition reine Gewohnheit, für die CDU und Herrn Hönscheid eine neue Herausforderung. Die Zeit wird zeigen, wie dies beiden Seiten gelingt. Das Ergebnis im Einzelnen (nicht amtlich, aber auch nicht zu diskutieren / Ja = für die Abwahl):
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Stellungnahme des Bürgermeisters
Nur noch DIE UNABHÄNGIGEN bleiben im
initiierten Abwahlverfahren um Bürgermeister Hönscheid auf der Ebene der
harten, aber fairen politischen Auseinandersetzung.
Dies wird DIE UNABHÄNGIGEN nicht hindern,
weiter auf ihrer sachlichen Schiene zu bleiben. Politisch interessierte
Bürger werden sich beim Studium der einzelnen Aussagen auf Flugblättern,
Internetseiten und in der Presse schon ihre Meinung bilden und Privates von
Politischem zu trennen wissen. Warum die Bürger sich erst entscheiden müssen, ob sie dem Bürgermeister vertrauen, bevor sie mitgeteilt bekommen, ob sein Verhalten das Vertrauen nicht rechtfertigt, bleibt in der ganzen Angelegenheit ein Rätsel. Es bestätigt aber unsere Meinung "Je nach Wahlausgang . . ." |
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Bürgermeister abwählen! Landrat Spelthahn lässt Bürger und Politiker weiter uninformiert. Keine Reaktion auf einfache Anfragen (letztes Schreiben), keine Aussagen zum Untersuchungsstand.
Vor diesem
Hintergrund waren DIE UNABHÄNGIGEN gut beraten, von Anfang an ausschließlich
auf die politische Entwicklung in Nideggen abzuzielen.
Unabhängige Bürger wiederholen am 19. März ihre Kommunalwahl-Entscheidung aus 2004! |
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DIE UNABHÄNGIGEN fragen - der Landrat antwortet nicht
(?) So langsam gestaltet sich die Welt um das Abwahlverfahren des Bürgermeisters doch etwas merkwürdig. DIE UNABHÄNGIGEN haben sich die ganze Zeit sehr fair verhalten, immer nur ihre Politik in den Vordergrund der Entscheidung zur Abwahl des Bürgermeisters gestellt.
Bis auf
die möglichen Vergehen bezüglich der Auszahlung von Geldern als so genannte
"Vorschüsse auf Beihilfe" haben wir die Sachverhalte immer gewertet als
"zumindest im Nachhinein von der CDU abgesegnet". Was passiert aber jetzt?
Machen Sie sich selbst ein Bild von der Frage-Antwort-Posse! den Schriftverkehr haben wir hier für Sie ins download gestellt. Wir sind gespannt, wann die Antwort auf unser letztes Schreiben erfolgt! Schade eigentlich:
Der Landrat wird immer auf der Seite der Sieger sein. Uns würde Ehrlichkeit genügen! Denn wir wären zufrieden, würde der Landrat entscheiden, dass das eventuell gegebene Fehlverhalten der Mitarbeiter nicht weiter verfolgt werden müsste. Dass niemand im Amt Nideggen jemals wieder solche Vorschüsse auszahlt, sollte jedem klar sein. Ist es aber ein zu verfolgendes Fehlverhalten, insbesondere bei Duldung über eine so lange Zeit, müssen unsere Bediensteten genau behandelt werden, wie es immer zu anderen gefordert wird. Nicht nur die Bürger, auch wir als Politiker werden von denen, die alle Fakten kennen und rechtlich bewerten, verschaukelt! |
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Reiselust der Räte
Unsere Versorgungsmonopolisten haben einigen Kommunalpolitikern und
deren Partnern die Welt gezeigt. Zum Wasser - auch ein Monopolgeschäft- und die Reiselust der im Wasserleitungszweckverband Gödersheim tätigen Kommunalpolitikern haben wir ja schon berichtet. Wie zu den Vorgängen um den Bürgermeister hat uns die Kommunalaufsicht aber auch hier gesagt, es sei alles in Ordnung gewesen. Fragen, ob es wohl doch immer nur darauf ankomme, wer prüft und unter welcher Vorgabe, können wir leider nicht beantworten. |
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Gründe zur
Abwahl kompakt Im Moment scheinen sich alle Fraktionen im Rat der Stadt Nideggen in der Abwahl des Bürgermeisters einig zu sein, auch in den möglichen Kompetenzen bis zum Abwahltermin. Aber die Beweggründe sind doch recht unterschiedlich!
Die persönlichen Verhältnisse von Herrn Hönscheid waren schon vor
der letzten Kommunalwahl bekannt. Die CDU bestätigte Willi Hönscheid als
Kandidaten und stellte ihn erneut zur Kommunalwahl auf. Wir konnten deshalb
nur mit einem eigenen Kandidaten reagieren und damit den Bürgern eine
Alternative anbieten.
Diese Punkte haben wir in der Vergangenheit zeitnah und immer wieder
angesprochen, entsprechende Anträge vorgelegt und auch Beschwerden bei der
Kommunalaufsicht eingelegt.
Der Reduzierung des Finanzrahmens des
Bürgermeisters haben wir in der Hauptsache wegen der fehlenden
Rechtssicherheit zugestimmt. Denn der Landrat sieht keinen Handlungsbedarf,
leitet andererseits aber ein Disziplinarverfahren ein. Unsere Gründe haben wir genannt. Entscheiden Sie am 19. März. |
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CDU-Liste der
Verfehlungen kommt "scheibchenweise" - relevante Gründe für eine sofortige Amtsenthebung? Täglich kommen neue Details zu den Fehlleistungen des Bürgermeisters über die Presse an die Öffentlichkeit. Aber was ist für Nideggens Politiker daran wirklich neu? Was davon war nicht schon vor der letzten Kommunalwahl bekannt? Die CDU nutzt für die Amtsenthebung auch alle Argumente, die DIE UNABHÄNGIGEN sowie Rot und Grün als politischen Gegner aus Fairness im Wahlkampf nicht angesprochen haben. Privates wurde nicht mit Politik verquickt, warum jetzt vom einstigen Freund? Selbst über
die Haftbefehle wurden schon 2004 Gerüchte verbreitet. Nur waren sich die
Berichterstatter meist nicht einig, ob sie tatsächlich den Bürgermeister
oder nicht doch eine Person aus der Verwandtschaft betrafen. Was will der Landrat also?
Wie sicher will er sein? Oder ist er doch eher ganz unsicher? |
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Landrat lässt
in der Stadtverwaltung ermitteln Wir fragen deutlich: WARUM das alles? Wird das Abwahlverfahren zur peinlichen Posse? Verstehen
können wir die CDU, will sie doch nach Möglichkeit einen Abgang des
Bürgermeisters ohne Nennung von Fakten.
Verstehen können wir natürlich auch den Landrat. Finden seine Mitarbeiter etwas, muss auch er nie zugeben, wie lange auch ihm vielleicht Problemfelder um die Person Willi Hönscheid schon bekannt sind. Auch für ihn schön:
Nicht verstehen können wir aber,
Wir fragen ganz deutlich: Wer macht hier wessen Hausaufgaben und warum? Die
Vorwürfe mancher Bürger, in Nideggen werde wieder eine Vorverurteilung ohne
jedwede Grundlage eingeführt, bekommen neue Nahrung. Wir sind aber auch
sicher:
Fragt sich nur, wie diese
Spirale sich weiter dreht. Je weniger Verständnis die Bürger entwickeln, je
dringlicher wird der Erfolg bei der Suche nach Verfehlungen. Hoffentlich
keine, die vorher schon per Mehrheit "geheilt" worden sind. |
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| Die weiteren Beiträge zur Bürgermeisterabwahl finden Sie hier | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Ältere Seiten haben wir Ihnen in einem
Archiv hinterlegt. Bei Interesse können Sie hier politisch relevante
Themen nachlesen. |
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